
Profil
Die Orthopädie wird als Belegabteilung geführt, Belegärzte sind Dr. med. Martin Nolde und Dr. med. Jürgen Beck. Zusätzlich werden die Patienten von einem, ausschließlich der Orthopädie zugehörigem Assistenzarzt betreut.
Seit Jahren wird die Abteilung von einem festen Stamm an sehr gut ausgebildeten, hoch motivierten und mit den Krankheitsbildern bestens vertrauten Pflegekräften versorgt. Nicht nur ihre fachliche Kompetenz, sondern insbesondere auch ihre Nähe zum Patienten vermittelt eine sichere und familiäre Atmosphäre auf der orthopädischen Belegstation der Kreisklinik St. Elisabeth.
Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Orthopädie in Diagnostik und Therapie. Schwerpunkt der auf die orthopädische Chirurgie spezialisierten Abteilung ist die operative Behandlung von Hüft-, Knie- und Schultergelenk. Hierbei werden modernste Endoprothesen (künstliche Gelenke) und aktuelle Operationstechniken eingesetzt.
Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung ist die minimal-invasive Implantation von künstlichen Hüftgelenken (AMIS-Technik + OCM-Technik). Aufgrund dieser sehr schonenden Verfahren können die Blutungen wesentlich reduziert und damit die Liegedauer und Rehabilitationszeit verkürzt werden.
Bei Knie- und Sprunggelenksoperationen wird auf die schonende arthroskopische Operationstechnik Wert gelegt (Meniskus - Knorpelchirurgie, Ersatz des vorderen Kreuzbandes).
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorfußchirurgie zur Behandlung von Vorfußdeformationen wie Hallux valgus, Spreizfuß und Hammerzehen. Viele Eingriffe wie arthroskopische Knie- und Sprunggelenksoperationen sowie handchirurgische Operationen können auch im ambulanten Rahmen, d.h. ohne stationären Aufenthalt in der Kreisklinik durchgeführt werden.
Schon am ersten Tag nach einer Operation wird auch bei großen Operationen mit der Mobilisierung begonnen, was den Behandlungserfolg positiv beeinflusst. Der Abteilung stehen mehrere speziell ausgebildete Physiotherapeuten zur Verfügung. Zudem ist die Abteilung mit entsprechenden Übungsgeräten zur passiven Beübung für Knie und Schulter ausgestattet.
Wenn nach größeren Eingriffen eine weiterführende Rehabilitation erforderlich ist, wird sie in enger Zusammenarbeit mit den umliegenden Reha-Einrichtungen in unmittelbarem Anschluss an den stationären Aufenthalt von den Ärzten der Abteilung eingeleitet.
In enger Zusammenarbeit mit den gynäkologischen Belegärzten und den betreuenden Kinderärzten werden die Neugeborenen in unserem Haus einer orthopädischen Grunduntersuchung inklusive Ultraschalluntersuchung der Hüftgelenke zur Früherkennung eines angeborenen Leidens im orthopädischen Fachbereich (Fehlbildung bzw. Reifungsmangel der Hüftgelenke, der Füße, der Extremitäten und der Wirbelsäule) zugeführt und falls erforderlich behandelt.