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Leitlinien und Philosophie in der Kreisklinik St. Elisabeth

Qualität, an der wir uns messen.

Unser oberstes Ziel ist, eine hohe Qualität der Patientenversorgung sicherzustellen. Wir orientieren uns am Stand des medizinischen und pflegerischen Fortschritts und der Technik. Zur Wahrung des hohen Niveaus haben wir zahlreiche Therapieschemata und Pflegestandards entwickelt, die wir auf der Basis des medizinischen und pflegerischen Wissens stetig verbessern und erweitern.

Die Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgung dient dem Wohl unserer PatientInnen und ist eingebettet in die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Leistungen innerhalb der bestehenden Fachrichtungen.

Christliche Grundhaltung, die uns prägt.

Basierend auf unserer christlichen Grundeinstellung ist es für uns selbstverständlich, dass wir den Kranken unsere umfassende Zuwendung schenken. Wir bemühen uns, Ängste abzubauen und Vertrauen und Hoffnung zu wecken.

Dabei arbeitet die Seelsorge im Haus eng mit den Pfarrgemeinden der PatientInnen zusammen.

Unsere Sorge gilt nicht nur den PatientInnen, sondern auch deren Angehörigen sowie jedem/r Mitarbeiter/in.

Unsere KrankenhausseelsorgerInnen bieten Gespräche und Begleitung für jeden Menschen im Haus an. Darüber hinaus stehen sie den PatientInnen und ihren Familien in besonderer Weise in Krisensituationen und im Sterben bei. Auf Wunsch werden Angehörige auch über den Tod hinaus in ihrer Trauerarbeit begleitet.

Umweltbewusstsein, das wir fördern.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir zur Bewahrung der Schöpfung beitragen. Den gezielten Umweltschutz im Krankenhaus betrachten wir deshalb als große Verpflichtung gegenüber unsere PatientInnen, unseren MitarbeiterInnen und gegenüber der Öffentlichkeit, aber auch die Verantwortung für die nachfolgende Generation ist Motor und Antrieb unserer Umweltaktivität.

Wir haben deshalb ein Umweltmanagementsystem eingerichtet und freiwillig Umweltleitlinien entwickelt, die neben den Umweltzielen auch entsprechende Maßnahmen beschreiben.

Kontakte, die uns nach außen vernetzen.

Wir legen sehr großen Wert auf eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. Aus diesem Grunde pflegen wir gute und persönliche Kontakte. Darüber hinaus führen wir regelmäßige Veranstaltungen und gemeinsame Ärztefortbildungen durch.

Unsere Leistungen gehen über die hier im Haus erbrachten medizi­nischen und pflegerischen Leistungen hinaus. Unser Sozialdienst und unsere Krankenschwestern und-pfleger in der Pflegeüberleitung unterstützen den Patienten bei weiteren Maßnahmen nach dem Verlassen unseres Hauses. Mit den Kostenträgern und Lieferanten führen wir faire Geschäftsbeziehungen und pflegen einen partnerschaftlichen Umgang. Wir können auf ein gewachsenes Vertrauen zurückblicken.

Wurzeln, aus denen wir kommen.

Die Geschichte des Dillinger Krankenhauses im Herzen der Stadt reicht zurück in das 19. Jahrhundert. 1958 übernahmen die Dillinger Franziskanerinnen die Trägerschaft des Krankenhauses und stellten es unter den Schutz der heiligen Elisabeth. Sie förderten seine Entwicklung durch jahrelange Um- und Neubauten, die dann letztlich zu einem Ersatzneubau an der Ziegelstraße führte, der 1990 in Betrieb genommen werden konnte.

Zum 01.01.1997 wurde die Trägerschaft dem Deutschen Orden übertragen. Damit verband sich die Erwartung für eine wirtschaftliche und ideell gesicherte Zukunft des Krankenhauses.

Der wirtschaftliche Ruin des Deutschen Ordens brachte dem Haus 2000 - 2001 Zeiten größter Belastung und Unsicherheit. Zum 01.01.2002 konnte die Übergabe der Trägerschaft an den Landkreis Dillingen erfolgen. Als Kreiskrankenhaus ist St. Elisabeth nun eingebunden in die Neuordnung der Krankenhausstruktur des Landkreises.

Das Menschenbild, das uns verpflichtet.

Der Mensch ist als Gottes Ebenbild von Gott einmalig und einzigartig geschaffen. Das Ja Gottes zum Menschen und zu seinem Leben gibt ihm seine Würde und macht jedes Leben wertvoll. Wir orientieren uns in unserem Wirken am Leben und an der Botschaft Jesu Christi. Das führt zur Achtung jedes Menschen, unabhängig von Herkunft, Nationalität, Glauben und sozialer Stellung. Den Menschen in seiner biopsychosozialen Ganzheit stellen wir in den Mittelpunkt unseres Auftrags.

Dienstgemeinschaft und Zusammenarbeit, die wir erstreben.

Wir bemühen uns um eine gute Atmosphäre in der Dienstgemeinschaft. Diese fördert unsere Freude an der Arbeit und unsere Zufriedenheit.

Jede Mitarbeiter bringt seine individuellen Fähigkeiten zum Wohle des Ganzen ein. Wir erkennen gute Arbeit an und sind offen für konstruktive Kritik. Wir legen Wert auf gute Information und offene Kommunikation. Durch qualifizierte Fort- und Weiterbildung sollen fachliche, soziale und ethische Kompetenz gefördert werden. Wir legen Wert auf einen kooperativen Führungsstil, der auf gegenseitiger Transparenz und verbindlichen Zielabsprachen beruht. Regelmäßige Teambesprechungen und Mitarbeitergespräche sollen in einer Atmosphäre des Vertrauens geführt werden.

Wirtschaftlichkeit, die uns sichert.

Wir wollen das Bestehen des Krankenhauses und die Arbeitsplätze unserer MitarbeiterInnen sichern und beziehen deshalb Wirtschaftlichkeit in unser Handeln mit ein.

Trotz Senkung des jährlichen Budgets muss der medizinische Fortschritt und die optimale Versorgung unserer Kranken gesichert bleiben. Das ist nur möglich, wenn sämtliche Aspekte der Wirtschaftlichkeit immer neu geprüft werden und anfallende Entscheidungen daran gemessen werden.

Wir motivieren unsere MitarbeiterInnen in ihren Arbeitsbereichen wirtschaftliches Planen, Denken und Arbeiten als einen Teil ihrer Verantwortung wahrzunehmen.



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