Grüße an Patienten
.
Perspektive Hausarzt –
Um die hausärztlichen Versorgungsstrukturen in der Region Dillingen zukunftsfähig zu gestalten, schlossen am 04. Februar 2010 das Institut für Allgemeinmedizin/Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, das Praxisnetz „Pradix“ mit seinen Mitgliedspraxen und die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen einen innovativen Weiterbildungspakt, der durch Attraktivität, sichere Perspektiven und individuelle Förderung überzeugt.
Der Beruf „Hausarzt“ ist sehr facettenreich und faszinierend. Trotzdem schwebt im Bereich der hausärztlichen Versorgung der drohende Ärztemangel wie ein Damoklesschwert in unserer Region wie auch in vielen Teilen Deutschlands. Um für die Zukunft regionale Versorgungsprobleme in der hausärztlichen Versorgung abwenden zu können, wird jedoch allein eine moderne Bedarfsplanung nicht ausreichen.
Vielmehr haben sich das Institut für Allgemeinmedizin unter Leitung von Univ. Prof. Dr. med. Antonius Schneider, das Praxisnetz „Pradix“ mit seinen Mitgliedspraxen unter dem hausärztlichen Vorstand Engelbert Kigele und die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen unter Leitung von Geschäftsführer Uli-Gerd Prillinger und den Ärztlichen Direktoren Dr. med. Xaver Kapfer und Dr. med. Wolfgang Streifinger die Frage gestellt: „Wie bringen wir einen Medizinstudenten oder Ärzte in Weiterbildung dazu, sich in unserer Region niederzulassen?“ Auf der Grundlage zahlreicher Diskussionsrunden wurde letztendlich gemeinsam ein innovatives Konzept entwickelt, das am 4. Februar 2010 feierlich in Form einer schriftlich fixierten Vereinbarung besiegelt wurde.

Um dieses großes Ziel zu erreichen, beinhaltet das Konzept folgende Bausteine:
Ein Garant für den Erfolg ist die Verbesserung der praxisnahen Aus- und Weiterbildung und letztlich die verstärkte Rekrutierung allgemeinmedizinischen Nachwuchses durch Schaffung identitätsstiftender und zukunftsorientierter Anreize. Eine wesentliche Säule ist dabei ein regional einheitlicher hoher Aus- und Weiterbildungsstandard: So gestalten die Kooperationspartner Hand in Hand das spezifische Lerngebiet der Allgemeinmedizin nicht nur im theoretischen, sondern auch im praktischen Bereich, denn gerade das Praxis-Know-How hinsichtlich medizinischer Fachkenntnisse, aber auch „Management-Fähigkeiten“ im Hinblick auf Praxis- oder Finanzmanagement sind wichtige Punkte, die gerade während der Zeit bei den im Praxisnetz organisierten Haus- und Fachärzten mit Leben erfüllt werden. Darüber hinaus ist wahlweise eine bis zu sechs Monate andauernde Weiterbildung in den hiesigen Facharztpraxen in den Gebieten Dermatologie, Neurologie oder Pädiatrie in Planung.
Die interessierten ÄrztInnen, die ihre Weiterbildung nicht nur in Praxen, sondern auch in Kliniken durchlaufen, rotieren darüber hinaus lückenlos an den Kreiskliniken Dillingen-Wertingen über mindestens 36 Monate, wobei wahlweise entweder 36 Monate komplette Basisweiterbildung Innere Medizin, davon bis zu sechs Monate bzw. auch 12 Monate Chirurgie sowie wahlweise bis sechs Monate Anästhesie abgeleistet werden können. Besonders verlockend ist in diesem Zusammenhang auch die attraktive Vergütung der WeiterbildungsassistentInnen, denn gerade die hausärztliche Weiterbildung ist mit einer „Förderspritze“ versehen, von der letztlich auch jeder einzelne Weiterbildungsassistent finanziell profitiert.
Bei der Organisation der notwendigen Weiterbildungsabschnitte, welche die Weiterbildungsassistenten in Kliniken und Praxen ehemals in Eigenverantwortung übernehmen mussten, werden nun zukünftig die angehenden Hausärzte intensivst unterstützt. Um auf die besonderen Anforderungen im hausärztlichen Bereich vorzubereiten, erhalten die Weiterbildungsassistenten ein spezifisch zugeschnittenes Rüstzeug von Seiten des Instituts für Allgemeinmedizin als Koordinator in Form eines curriculären Fortbildungsprogrammes, beratende und logistische Unterstützung bei kleinen Forschungsvorhaben sowie die Möglichkeit der Teilnahme an Forschungsseminaren. Damit erhält insbesondere diese Weiterbildung ihren akademischen Charakter: Die WeiterbildungsassistentInnen verfügen über 12 Fortbildungstage im Jahr, an denen Sie an spezifischen Modulen und allgemein medizinischen Kongressen teilnehmen können. Die Weiterbildungsinhalte werden dabei transparent und evaluierbar gestaltet.
Beachtlich ist bei diesem Verbund, dass die WeiterbildungsassistentInnen mit ihren Fragen nicht alleine gelassen werden: Innerhalb dieser Kooperation steht jedem ein Mentor zur Seite: So werden die AssistentInnen fortlaufend auf ihrem Weg begleitet und erhalten im intensiven Austausch miteinander und auch untereinander wertvolle Impulse sowie die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln.
Alle Mitglieder dieses neu formierten Weiterbildungsverbundes sind überzeugt davon, dass mit dieser Kompaktweiterbildung eine „neue Begeisterung für den Beruf „Allgemeinmediziner“ geweckt wird, denn in der Region Dillingen erhalten die ärztlichen WeiterbildungsassistentInnen eine qualitativ hochwertige Lösung: Ein Gesamtpaket, das Ihnen eine fundierte Ausbildung für den Beruf des Allgemeinmediziners bietet und die Orientierung auf die primärärztliche Praxis sichert.
Hand in Hand begleiten und fördern die Verbundpartner diesen Weg. Durch die damit optimierten beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gewinnt der Beruf „Hausarzt“ in der strukturstarken und familienfreundlichen Region Dillingen verstärkt an Attraktivität.
Für unsere Verbundweiterbildung können sich sowohl Berufsanfänger als auch ÄrztInnen in fortgeschrittener Weiterbildung bewerben.
Perspektive Hausarzt –
Gemeinsam gegen den drohenden Engpass in der hausärztlichen Versorgung
Um die hausärztlichen Versorgungsstrukturen in der Region Dillingen zukunftsfähig zu gestalten, schlossen am 04. Februar 2010 das Institut für Allgemeinmedizin/Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, das Praxisnetz „Pradix“ mit seinen Mitgliedspraxen und die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen einen innovativen Weiterbildungspakt, der durch Attraktivität, sichere Perspektiven und individuelle Förderung überzeugt.
Der Beruf „Hausarzt“ ist sehr facettenreich und faszinierend. Trotzdem schwebt im Bereich der hausärztlichen Versorgung der drohende Ärztemangel wie ein Damoklesschwert in unserer Region wie auch in vielen Teilen Deutschlands. Um für die Zukunft regionale Versorgungsprobleme in der hausärztlichen Versorgung abwenden zu können, wird jedoch allein eine moderne Bedarfsplanung nicht ausreichen.
Vielmehr haben sich das Institut für Allgemeinmedizin unter Leitung von Univ. Prof. Dr. med. Antonius Schneider, das Praxisnetz „Pradix“ mit seinen Mitgliedspraxen unter dem hausärztlichen Vorstand Engelbert Kigele und die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen unter Leitung von Geschäftsführer Uli-Gerd Prillinger und den Ärztlichen Direktoren Dr. med. Xaver Kapfer und Dr. med. Wolfgang Streifinger die Frage gestellt: „Wie bringen wir einen Medizinstudenten oder Ärzte in Weiterbildung dazu, sich in unserer Region niederzulassen?“ Auf der Grundlage zahlreicher Diskussionsrunden wurde letztendlich gemeinsam ein innovatives Konzept entwickelt, das am 4. Februar 2010 feierlich in Form einer schriftlich fixierten Vereinbarung besiegelt wurde.
Hinten von links:
Dr. med. Xaver J. Kapfer (Ärztlicher Direktor, Chefarzt Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Kreisklinik St. Elisabeth)
Isabell Schuhmann (Ansprechpartnerin Verbund)
Dr. med. Wolfgang Streifinger (Ärztlicher Direktor, Chefarzt Chirurgie und Unfallchirurgie, Kreisklinik Wertingen)
Vorne von links:
Engelbert Kigele (Vorstand Praxisnetz Dillingen e.V. (=Pradix))
Univ.-Prof. Dr. Schneider (Direktor Institut für Allgemeinmedizin/Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München)
Uli-Gerd Prillinger (Geschäftsführer der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gemeinnützige GmbH)
Landrat Leo Schrell zeigte sich begeistert von dieser Entwicklung: „Die Thematik Ärztemangel wird uns auf lange Sicht im stationären wie im ambulanten Bereich beschäftigen. Wir stellen uns schon jetzt diesem negativen Trend und gehen offensiv damit um, denn die Nachwuchsförderung ist eine elementare Säule für tragfähige und qualitativ hochwertige Versorgungsstrukturen. Mit diesem richtungweisenden Konzept leisten alle Beteiligten einen außerordentlichen Beitrag zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in unserem Landkreis Dillingen.“
Um dieses großes Ziel zu erreichen, beinhaltet das Konzept folgende Bausteine:
- Kollegiale Vernetzung von Haus- und Fachärzten, Kliniken und Universität
- Praxisnahe Aus- und Weiterbildung
- Strukturierte, kontinuierliche Rotation
- Übergeordnetes Weiterbildungsprogramm
- Koordination und Begleitung in Form von Mentoring
- Region Dillingen = Familienfreundliche und infrastrukturell starke Region
Ein Garant für den Erfolg ist die Verbesserung der praxisnahen Aus- und Weiterbildung und letztlich die verstärkte Rekrutierung allgemeinmedizinischen Nachwuchses durch Schaffung identitätsstiftender und zukunftsorientierter Anreize. Eine wesentliche Säule ist dabei ein regional einheitlicher hoher Aus- und Weiterbildungsstandard: So gestalten die Kooperationspartner Hand in Hand das spezifische Lerngebiet der Allgemeinmedizin nicht nur im theoretischen, sondern auch im praktischen Bereich, denn gerade das Praxis-Know-How hinsichtlich medizinischer Fachkenntnisse, aber auch „Management-Fähigkeiten“ im Hinblick auf Praxis- oder Finanzmanagement sind wichtige Punkte, die gerade während der Zeit bei den im Praxisnetz organisierten Haus- und Fachärzten mit Leben erfüllt werden. Darüber hinaus ist wahlweise eine bis zu sechs Monate andauernde Weiterbildung in den hiesigen Facharztpraxen in den Gebieten Dermatologie, Neurologie oder Pädiatrie in Planung.
Die interessierten ÄrztInnen, die ihre Weiterbildung nicht nur in Praxen, sondern auch in Kliniken durchlaufen, rotieren darüber hinaus lückenlos an den Kreiskliniken Dillingen-Wertingen über mindestens 36 Monate, wobei wahlweise entweder 36 Monate komplette Basisweiterbildung Innere Medizin, davon bis zu sechs Monate bzw. auch 12 Monate Chirurgie sowie wahlweise bis sechs Monate Anästhesie abgeleistet werden können. Besonders verlockend ist in diesem Zusammenhang auch die attraktive Vergütung der WeiterbildungsassistentInnen, denn gerade die hausärztliche Weiterbildung ist mit einer „Förderspritze“ versehen, von der letztlich auch jeder einzelne Weiterbildungsassistent finanziell profitiert.
Bei der Organisation der notwendigen Weiterbildungsabschnitte, welche die Weiterbildungsassistenten in Kliniken und Praxen ehemals in Eigenverantwortung übernehmen mussten, werden nun zukünftig die angehenden Hausärzte intensivst unterstützt. Um auf die besonderen Anforderungen im hausärztlichen Bereich vorzubereiten, erhalten die Weiterbildungsassistenten ein spezifisch zugeschnittenes Rüstzeug von Seiten des Instituts für Allgemeinmedizin als Koordinator in Form eines curriculären Fortbildungsprogrammes, beratende und logistische Unterstützung bei kleinen Forschungsvorhaben sowie die Möglichkeit der Teilnahme an Forschungsseminaren. Damit erhält insbesondere diese Weiterbildung ihren akademischen Charakter: Die WeiterbildungsassistentInnen verfügen über 12 Fortbildungstage im Jahr, an denen Sie an spezifischen Modulen und allgemein medizinischen Kongressen teilnehmen können. Die Weiterbildungsinhalte werden dabei transparent und evaluierbar gestaltet.
Beachtlich ist bei diesem Verbund, dass die WeiterbildungsassistentInnen mit ihren Fragen nicht alleine gelassen werden: Innerhalb dieser Kooperation steht jedem ein Mentor zur Seite: So werden die AssistentInnen fortlaufend auf ihrem Weg begleitet und erhalten im intensiven Austausch miteinander und auch untereinander wertvolle Impulse sowie die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiter zu entwickeln.
Alle Mitglieder dieses neu formierten Weiterbildungsverbundes sind überzeugt davon, dass mit dieser Kompaktweiterbildung eine „neue Begeisterung für den Beruf „Allgemeinmediziner“ geweckt wird, denn in der Region Dillingen erhalten die ärztlichen WeiterbildungsassistentInnen eine qualitativ hochwertige Lösung: Ein Gesamtpaket, das Ihnen eine fundierte Ausbildung für den Beruf des Allgemeinmediziners bietet und die Orientierung auf die primärärztliche Praxis sichert.
Hand in Hand begleiten und fördern die Verbundpartner diesen Weg. Durch die damit optimierten beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten gewinnt der Beruf „Hausarzt“ in der strukturstarken und familienfreundlichen Region Dillingen verstärkt an Attraktivität.
Für unsere Verbundweiterbildung können sich sowohl Berufsanfänger als auch ÄrztInnen in fortgeschrittener Weiterbildung bewerben.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter folgendem Link:
www.hausarzt-in-bayern.de
www.hausarzt-in-bayern.de
.