Kreisklinik Dillingen unterstützt nach Zugunglück in Steinheim
Dillingen
Nach dem gestrigen Zugunglück in Steinheim war die Kreisklinik Dillingen in enger Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und der Leitstelle in die Versorgung der Betroffenen eingebunden.
Der erste Verletzte erreichte die Kreisklinik gegen 18 Uhr. Insgesamt wurden sechs Verletzte in der Notaufnahme aufgenommen und durch die Teams der Unfallchirurgie, Anästhesie und Pflege versorgt. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes von Notärzten, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei konnten die Betroffenen zeitnah versorgt und stabilisiert werden.
„Unsere Teams in der Notaufnahme und auf den Stationen waren vorbereitet und haben hochprofessionell zusammengearbeitet. Allen Beteiligten gebührt großer Dank für ihren Einsatz unter erschwerten Bedingungen“, betont Andreas Frech, Pflegedienstleitung der Kreisklinik Dillingen – Wertingen gGmbH. Auch der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Kreisklinik, Dr. Geisser, war als leitender Notarzt direkt am Unfallort im Einsatz: „Wir waren auf eine solche Situation vorbereitet. Durch klare Abläufe, eingespielte Teams und eine enge Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten konnten wir schnell reagieren und die Verletzten bestmöglich versorgen.“
Aktuell befindet sich die Kreisklinik Dillingen in der Rezertifizierung als regionales Traumazentrum. Dabei wird geprüft, ob Abläufe, Strukturen und Zusammenarbeit im Ernstfall reibungslos funktionieren. „Das gestrige Ereignis hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig diese Strukturen sind, um Menschen in Not schnellstmöglich die bestmögliche Versorgung zu bieten“, so Dr. Geisser weiter. Die Kreiskliniken Dillingen – Wertingen gGmbH dankt allen Einsatzkräften und Mitarbeitenden, die mit großem Engagement zur Bewältigung der Situation beigetragen haben.